Gedanken zu unserem alltäglichen Wahnsinn oder die drei „A´s“ der westlichen Gesellschaft

Wir denken in der deutschen Geschichte zurück… ging es uns jemals so gut wie aktuell in der Zeit, in der wir leben? Noch unsere Großeltern haben einen der schlimmsten Kriege miterlebt, unsere Eltern mussten überwiegend hart arbeiten um über die Runden zu kommen und jetzt ist eine neue Generation, wir, am Zug. In der Welt um uns herum müssen noch immer viele Menschen um ihre Sicherheit fürchten, Kriege und Gräueltaten stehen an der Tagesordnung, doch uns stehen Tür und Tor offen. Wir haben sauberes Trinkwasser wenn wir den Wasserhahn aufdrehen, wir können unglaublich günstig Lebensmittel kaufen, wir haben die Möglichkeit uns auf allen Ebenen unsere Lebens frei zu entscheiden, was wir arbeiten möchten, wen wir lieben und mit wem wir unsere Freizeit verbringen, sogar ein jährlicher Urlaub springt heraus. Uns geht es so gut, wie noch keiner Generation zuvor und dennoch jagen wir keuchend unserem Glück hinterher ohne es jemals richtig greifen zu können.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte dir kein schlechtes Gewissen einreden, wir dürfen diese friedvolle Freiheit ruhig genießen. Aber halt mal… Genießen… wann haben wir das verlernt?

Ach ja, als wir eingetrichtert bekommen haben, man sei nur etwas wert, wenn man nicht nur etwas, sondern viel leistet. Als wir lernten, Bescheidenheit sei eine Tugend.
Also sich selbst für seine Arbeit vollkommen hin- und aufgeben, ohne sich seines Wertes bewusst zu sein, geschweigen denn, diesen nach außen zu tragen.
Daraus hat sich eine leistungsorientierte Gesellschaft entwickelt die mit dem Motto „höher, schneller, weiter“ ihre eigenen Menschen krank macht.
Arbeiten, Angst haben und dabei Anderen nichts gönnen, man könnte ja selbst zu kurz kommen. Die drei „A´s“ unserer westlichen modernen Gesellschaft.
Wann wurde Empathie gegen Egoismus getauscht?
Ich meine nicht den gesunden Egoismus, bei dem es darum geht, sich nicht komplett selbst aufzuarbeiten.
Wann wurde Ehrlichkeit gegen Heuchelei getauscht?
Wann wurde aus Nächstenliebe Ignoranz?
Du weißt von was ich schreibe?
Dann sei Du selbst die Veränderung, die Du für diese Welt wünschst. Wo auch immer Du diese Zeilen liest, halte einen Moment inne. Atme tief durch. Genieße den Moment. Genieße, dass du am Leben bist. Schenke dir selbst ein Lächeln. Und schenke der Person, die dir als nächstes über den Weg läuft, ein Lächeln.

Hat gar nicht wehgetan oder?

Sabrina Stadler
Sabrina Stadler
Millennial. Sportwissenschaftlerin. Trial and Error - Methodikerin, Naturliebhaberin, Traumtänzerin und Weltverbessererin.

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